Pferde
Das Museum besitzt mehrere Zugpferde. Sie sind entweder vollblütige Zugpferde
oder mit Pferde anderer Rassen gekreuzt. Diese Pferde kommen in ihrer Größe der Größe
der traditionellen Zugpferdes, wie sie zwischen Mitte des 19. Jahrhunderts und bis
zu ca. 1955 auf einem Bauernhof gefunden werden konnten, entgegen. Sie wurden für viele
Farmarbeiten sowie für schwerere örtliche Transporte gebraucht. Viele der heutigen
Zugpferde werden zu Showzwecken gezüchtet und der Trend neigt zur Züchtung immer größerer Pferde.
Neville ist unsere Zugwallache und Rosie unsere Zugstute die einen Sohn Blair hat,
der von einem Ardennenhengst abstammt. Das neue Fohlen, Storm, wurde im April 1999 geboren und ist unten zu sehen.

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Diese Bilder zeigen die Zugpferde des Museums während der Ausführung
traditioneller Arbeiten.
Roggenernte



Heuernte

Getridemähen


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Rinder
Die Museumsrinder stammen alle von einer örtlichen Sussex züchtung, die von
John Ellman von Glynde im späten 18. Jahrhundert veredelt wurde.
Traditonell wurde das Sussex Rind" als Arbeits- und
Nahrungstier genutzt. Ochsen (kastrierte männliche Rinder) wurden ab zweieinhalb
Jahren zur Arbeit genutzt und mit sieben Jahren als Rindfleisch auf den Viehmarkt
geschickt. Das letzte Arbeitsochsenteam befand sich in Sussex während der 20er Jahre.
Diese Rasse wird jedoch auch jetzt noch kommerziell gezüchtet.

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Schafe
Das Museum hält einen kleinen Bestand einer reinrassigen Schafherde - der
traditionellen, kurzwolligen "Downland" Zucht. Diese Rasse wurde von John Ellman
von Glynde veredelt und sie erzielte bis ins frühe 20. Jahrhundert ansehnlichen Erfolg
als integraler Teil des Downland Schaf-Korn Farmsystems. Sie war wegen ihrer feinen Wolle,
ihres qualitativ guten Fleisches und zum züchten von Kreuzungen beliebt. Nach dem zweiten
Weltkrieg jedoch ging ihre Beliebtheit zurück. Dies lag vor allem an der
unterschiedlichen Arbeitsweise im Landwirtschaftsbetrieb, dem Pflügen des Downlands und
der Wunsch nach längeren, kommerziell wirtschaftlicheren Rümpfen. Heutzutage wird diese
Rasse mit dem typischen "Teddybärgesicht" vom "Rare Breeds Survival
Trust" als Rare Züchtung klassifizert. Kommerziell wird sie jedoch noch zur
Kreuzzucht benutzt.
Zudem findet der Besucher hier noch einige "Romney Marsch" oder
"Kent" Schafe. Sie ist eine alte, langwollige Züchtung. Die "Romneys"
können aufgrund ihrer Höhe, kurzwolligen Gesichter, größerer und tiefer hängenden
Ohren und ihres langen Fells leicht von den "Southdowns" unterschieden werden.
Diese Züchtung wurde in der "Romney Marsh" entwickelt und gedeiht prächtig an
freien und ungeschützten Orten.

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Schweine
Die rötlichen Schweine sind als "Tamworths" bekannt. Sie wurden
zuerst in den "Midlands" gezüchtet, wie Ihr Name andeutet. Bald wurden sie
jedoch in den verschiedensten Teilen von Großbritannien populär. Wir halten diese Rasse
hier im Museum nicht nur weil sie alt, traditionell
und jetzt eine rare Züchtung ist, sondern auch wegen ihres Aussehens, das dem
langgliedrigen, schmaleren Schweinen, die in mittelalterlicher Zeit weitverbreitet waren
ähnlich ist - und so ihre Anwesenheit beim "Bayleaf Bauernhof" erklärt.
"Gloucester Old Spot" Schweine sind rundliche Tiere, deren rosa Haut
mit grossen schwarzen Punkten übersäht ist. Kommerziell war dies ein Schwein mit
zweifachem Nutzen - für Schweinefleisch und Speck. Unser Interesse an der Züchtung
dieses Schweins liegt in der Heimzüchtung für den Cottagebesitzer. Ein oder zwei dieser
Schweine wurden normalerweise in kleineren Haushalten, zum Eigenbedarf für
Schweinefleisch, durchwachsenen Speck und "fettem Fleisch" von seinem
übergewichtigen Körperbau, gehalten.


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